Balcke-Dürr Kühltürme - Besser denn je!

Balcke-Dürr - Der Erfinder des Naturzugkühlturms 

Vor 125 Jahren, im Jahre 1894, wurde der Grundstein für den Jahrzehnte langen Erfolg von Balcke & Co. gelegt. Jetzt können Sie von dieser Erfahrung und Know-how profitieren.

Unsere Leidenschaft für Kühltürme ist Ihr Vorteil.

Folgende Bereiche decken wir mit unseren erfahrenen Mitarbeitern ab:

Was ist ein Kühlturm?

Kühltürme werden dazu verwendet, Prozesswasser zu kühlen. Im Kühlturm wird dieses Wasser über der Wärmeübertragungsfläche, dem Kühleinbau, verrieselt. Im Gegenstrom zum Wasser bewegt sich die Luft, die zur Kühlung beiträgt. Sie nimmt die Wärme (und Feuchtigkeit) auf und wird nach oben über die Tropfenabscheider aus dem Kühlturm heraus geleitet. Das gekühlte Wasser wird in einer Wanne/Becken gesammelt und über Pumpen wieder dem Prozess zugeführt.

Kühltürme werden in unterschiedlichen Designs ausgelegt und hergestellt, mit vielen verschiedenen Größen für jedes Design. Dieses reicht vom kleinen, Ventilator unterstützten, Zellenkühlturm mit 10 m² Grundfläche bis zum großen Naturzugkühlturm mit 8.500 m² Grundfläche.

Bei Naturzugkühltürmen wird der Luftstrom im Kühlturm durch den Unterschied in der Luftdichte im inneren des Kühlturms (aufgeheizte Luft – geringere Dichte) und der relativ kühlen Außenluft (höhere Dichte) erzeugt. Dieser Vorgang nennt sich Kamineffekt. Typisch sind ihre puren Größen mit Höhen von ca. 180 m und einem Durchmesser von ca. 100 m sowie ihr hoher Wasserdurchsatz, beginnend bei 60.000 m³/h und mehr.
Eine weitere Variante dieser Art Kühltürme sind die zwangsbelüftete Naturzugkühlturme. Diese sind nicht so hoch gebaut, denn der Luftstrom durch den Kühlturm wird nicht vom Kamineffekt erzeugt, sondern von Ventilatoren, die kreisförmig am Lufteintritt angebracht werden und die Luft durch den Kühlturm drücken.

Die am häufigsten verwendete Art von Kühltürmen sind saugende Zellenkühltürme. Auf dem Dach oder der Haube jeder Zelle ist ein Ventilator angebracht, der die Luft durch den Kühlturm saugt. Die Luft am Austritt ist um ein Vielfaches höher als am Lufteintritt. Ein Vorteil dieser Lösung mit dem Ventilator im warmen Luftstrom ist der exzellente Schutz gegen Vereisung der mechanischen Komponenten im Winter. Die Zellenkühltürme können mit Volumenströmen von ca. 100 bis 4.000 m³/h pro Zelle betrieben werden.

Kleinere Zellen werden mit Haube und Getriebemotor im Luftstrom gebaut, größere Zellen mit Flachdach und einer Kombination aus Motor-Antriebswelle-Winkelgetriebe-Ventilator-Diffusor.

Gegenströmer - Unser Steckenpferd

Was ist der Unterschied zwischen dem Gegenstrom- und Kreuzstromprinzip?

Ein Kühlturm leitet überschüssige und nicht mehr nutzbare Wärme aus Kraftwerks- oder Industrieprozessen durch einen Wärmeüberträger, den Kühleinbau, ab. Das Kühlwasser aus dem Prozess wird in den Kühlturm geleitet. Hier wird es in die Wasserverteilungsrohre geführt und mittels spezieller Spritzaggregate über dem Kühleinbau homogen verteilt.  

Innerhalb des Kühleinbaus wird dem Wasser Verdunstungswärme entzogen und somit die sich im Gegenstrom befindliche Luft befeuchtet. Deshalb wird dieses Prinzip der Verdunstungskühlung Gegenstromprinzip genannt. Ein anderes Prinzip der Nasskühlung ist das Kreuzstromprinzip, welches zurzeit nicht von Balcke-Dürr angeboten wird. Die untenstehenden Schemata veranschaulichen die beiden Kühlprinzipien.

Im Gegensatz zum Naturzug-Nasskühlturm, der die benötigte Luft durch den Kamineffekt (Naturzug) gewinnt, wird der zur Kühlung benötigte Luftzug durch einen auf dem Kühlturmdach oder der Kühlturm-Haube befindlichem Ventilator erzeugt. Die Luft wird von oben durch den Kühlturm gesaugt. Unterhalb des Kühleinbaus befindet sich die Lufteintrittsebene. Die Luft strömt seitlich in den Kühlturm und dann nach oben durch den Kühleinbau, an der Wasserverteilung vorbei durch den Tropfenabscheider, danach durch den Ventilator und verlässt den Kühlturm dann wieder. Das über die Verdunstung abgekühlte Kaltwasser wird in einem GFK-Becken (kleine Kühltürme) oder einem Betonbecken (große Kühltürme) gesammelt und wieder dem Prozess zugeführt.

 

Gegenstromprinzip